Der seit Beginn des 17. Jahrhunderts gezüchtete Oldenburger ist Deutschlands schwerste Warmblutrasse. Sein Geburtsort lieg in Niedersachsen in der Nähe von Oldenburg. Das Pferd wurde aus mehreren Rassen entwickelt, einen besonderen Einfluss übte jedoch der Friese aus.
Herkunft:
Deutschland
Stockmaß:
163 – 178 cm
Farben:
alle Grundfarben
Eignung:
Freizeit-, Sport- und Kutschpferd
Eigenschaften:
Die Oldenburger sind langbeinige großrahmige Pferde. Die Beine sind starkknochig. Der Schweif ist hoch angesetzt. Der Rumpf ist breit und gut bemuskelt und weist einen stark ausgebildeten Rücken und einen ausgeprägten Widerrist auf. Die Kruppe ist gut bemuskelt und wenig abfallend. Moderne Oldenburger weisen lange und steile Schulterpartien und einen kräftigen langen Hals auf. Der Kopf ist mittelgroß und weist ein gerades Profil auf. Der früher für Oldenburger typische Ramskopf ist heute bei dem modernen Sportpferdetyp durch entsprechende Einzüchtung weitestgehend verschwunden. Der Oldenburger ist ein gutmütiges Pferd mit einem ausgezeichneten Charakter. Er ist mutig und vernünftig. Alle seine drei Gangarten sind leicht, raumgreifend und taktmäßig. Er ist außerdem ein ausgezeichnetes Springpferd und Dressurpferd.