Die geografische Isolation dieser Rasse macht sie zu einer der reinsten überhaupt. Die Vorfahren des Islandpferdes wurden im 9. Jhdt. nach Island gebracht. Ein Gesetz aus dem Jahr 930 verbot die Einfuhr weiterer Pferde, sodass sich die Rasse seit den Wikinger kaum verändert hat.
Herkunft:
Island
Stockmaß:
130 - 137 cm
Farben:
alle
Eignung:
Wildpferd, Freizeit-, Sport- und Arbeitspferd
Eigenschaften:
Das Islandpferd besitzt fünf natürliche Gangarten: Fetgangur (Schritt), Brokk (Trab), Stokk (Galopp), Skeid (Pass) und Tölt, eine Art Laufschritt, den es auf schwer passierbarem Gelände einsetzt. Islandpferde schwanken im Typ. Während viele - gerade ältere Pferde - im Ponytyp stehen, entspricht ein elegantes, flexibles, gut bemuskeltes, im Reitpferdetyp stehendes Islandpferd mit schön getragenem, ausdrucksvollem Kopf und vollem Schweif- und Mähnenhaar dem derzeitigen Zuchtziel. Isländer sind rassetypisch robust (was aber nicht heißt, dass jedes Islandpferd ein Gewichtsträger ist) und wetterhart, denn sie entwickeln ein besonders dichtes Winterfell, das es ihnen ermöglicht, in ihrer isländischen Heimat im Freien zu überwintern.