Der Ursprung der Carmarque Pferd ist der Region Camargue im Rhône-Delta, in Südfrankreich zuzuordnen. Obwohl dies Rasse erst im Jahr 1968 offiziell annerkannt wurde, ist das Carmarque Pferd eine alte Rasse die bereits unter Julius Cäsar Erwähnung fand. Die weitgehende Isolation, der heute noch teilweise halbwild im Rhône-Delta lebenden Pferde, hat weitgehendst dazu geführt, dass sich sich kaum mit anderen Rasse vermischt haben. Früher und auch heute noch, werden sie von den französischen Rinderhirten - den sogenannten Gardiens verwendet. In jüngerer Zeit gelangen sie aber auch vermehrt als Trekking-Pferde für Touristen zum Einsatz.
Herkunft:
Frankreich
Stockmaß:
134 - 145 cm
Farben:
Schimmel
Eignung:
Wildpferd, Freizeit- und Arbeitspferd
Eigenschaften:
Das Camargue-Pferd ist vom Körperbau her kompakt, besitzt einen kurzen Hals und eine steile Schulter. Die Fohlen sind bei der Geburt, ähnlich den Lippizanern, dunkelbraun bis schwarz, werden jedoch mit zunehmendem Alter immer heller. Im Alter von ca. 10 Jahren sind sie reinweiß. Vom Exterieur her erscheint das Carmarque Pferd als kompakt und muskulös. Bedingt durch das tlw. noch halbwilde Leben gelten die Camargue-Pferd als ausgesprochen robust, genügsam und ausdauernd.
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