Die Zypressenwolfsmilch gehört zu den milchsaftführenden Wolfsmilchgewächsen, das zr selben Familie gehörende Bingelkraut dagegen nicht. Während die Zypressenwolfsmilch früher in der Volksmedizin eingesetzt wurde, wird sie heute nicht mehr zu medizinischen Zwecken verwendet.
Giftintensität:
stark giftig
Standort:
Trockene Äcker und Wiesen, Waldlichtungen und Wegränder.
Blüte:
Frühling - Die kleinen, gelbgrünen Blüten stehen dicht beieinander in vielstrahligen Trugdolden.
Früchte:
Spätsommer/Herbst - Als Früchte werden Teilfrüchte ausgebildet, deren 2 Klappen aufspringen.
Giftige Pflanzenteile:
Alle Milchsaft führenden Pflanzenteile enthalten die Giftstoffe, die auch in die Milch der säugenden Stute übergehen. Auch im getrocknetem Zustand sind die Giftstoffe noch wirksam.
Mögliche Symptome:
Gerötete Schleimhäute, Absinken der Körpertemperatur, Kreislaufstörungen, unregelmäßige Atmung; bei Augenkontakt mit dem scharfen Milchsaft kann es zu schwer heilbaren Augenentzündungen kommen. Heftige Schleimhautreizung des Mauls und des gesamten Magen-Darm-Traktes mit Kolik und Durchfall, meist blutig, Taumeln, Krämpfe, Herzrhythmusstörungen, blutiger Harn, blutiger Kot.