Die Zaunrüben gehören zur Familie der Kürbisgewächse. Es gibt verschiedene Arten und die Wurzel der Zaunrübe wurde schon früh für Heilzwecke entdeckt. Noch heute wird sie in der Homöopathie eingesetzt. Es besteht Verwechslungsgefahr der Blätter mit denen des Efeus.
Giftintensität:
starkt giftig bis sehr stark giftig
Standort:
Weiße Zaunrübe: Hecken, Gebüsche, Waldränder. Zweihäusige Zaunrübe: auf nährstoffreichen Böden an Zäunen, Hecken und Weinbergen.
Blüte:
Frühsommer - Weiße Zaunrübe: Die unscheinbaren Blüten gelblich-weiß und in losen Dolden angeordnet, sind eingeschlechtlich und einhäusig. Männliche Blüten sind größer und in Trauben angeordnet, weibliche Blüten kleiner und gebüschelt angeordnet. Zweihäusige Zaunrübe: Die fünfzipfligen Blüten sind gelblich-weiß, klein und blattachselständig. Auch sie ist eingeschlechtlich, jedoch zweihäusig.
Früchte:
Frühsommer - Weiße Zaunrübe: Die Früchte sind schwarz, ca. erbsengroß, kugelig und besitztenn eine dünne Haut. Zweihäusige Zaunrübe: bildet erbsengroße, scharlachrote, kugelige Früchte aus, mit dünner Haut.
Giftige Pflanzenteile:
Alle Pflanzenteile sind giftig, besonders die Wurzel und die Beeren.
Mögliche Symptome:
Schwitzen, verstärkte Atmung. Durchfall (wässrig-blutig), in manchen Fällen auch Verstopfung, Nierenschädigung mit vermehrtem Harnabsatz, Krämpfe und Gleichgewichtsstörungen, Schiefhals.