Der Wasserschierling ist auch unter dem Namen Kuhtod bekannt. Er wächst am Ufer von Teichen und Seen, befindet sich jedoch trotzdem im Wasser. Er ist eine der gefährlichsten Giftpflanzen und zählt zu den Doldengewächsen. Der Wasserschierling wurde füher in der Heilkunde eingesetzt, heute findet er noch in der Homöopathie Anwendung.
Giftintensität:
sehr stark giftig
Standort:
See- und Teichufer, in Sümpfen und Wassergräben und sanft fließenden Gewässern.
Blüte:
Sommer - Die weißlichen Blüten habenkeine Hüllblätter und blühen in kleinen Döldchen mit vielen Blüten. Zusammen bilden sie eine große, zusammengesetzte Dolde.
Früchte:
nach der Blüte - Die Früchte sind braungelb, dunkel gestreift und eiförmig.
Giftige Pflanzenteile:
Die gesamte Pflanze, besonders die Wurzel und Stängel; hoher Giftgehalt im Spätherbst. Der Giftgehalt verändert sich nicht durch das Trocknen.
Gefährliche Dosis:
Bereits eine einzige Wurzel kann tödlich sein.
Mögliche Symptome:
Speicheln, Erregung, Anstieg der Körpertemperatur, erweiterte Pupillen, häufiger Urin- und Kotabsatz, erhöhte Herz- und Atemfrequenz. Gleichgewichsstörung, heftige Krämpe, Muskelschwäche, Zähneknirschen, plötzliche Todefälle durch Atemlähmung.