Der heute seltener gewordene Sumpfporst gehört zur Familie der Heidekrautgewächse. Früher wurde sie in getrocknetem Zustand zur Vertreibung der Insekten verwendet, weshalb man sie auch Motten- oder Wanzenkraut nannte. Außerdem ähnelt der Sumpfporst dem Rosmarin und findet in der Homöopathie Anwendung. Die Pflanze steht unter Naturschutz.
Giftintensität:
giftig
Standorte:
Torfmoore, aber auch Birken- und Kiefernwälder in Norddeutschland
Blüte:
Frühling - Es werden viele weiße, manchmal auch rote, duftende, fünfzählige, endständige Doldenblüten ausgebildet.
Früchte:
Spätsommer/Herbst - Eiförmige, überhängende Kapselfrüchte, die sich nach unten öffnen.
Giftige Pflanzenteile:
Blätter und junge Sprossen
Mögliche Symptome:
Schweißausbruch, Erregung, Benommenheit, Rauschzustände, Muskel- und Gelenkschmerzen. Starke Reizung des Magen-Darm-Traktes mit Entzündungen, Kolik und Durchfall, Schädigung der Nieren.