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Pferde und Giftpflanzen ... Gelber oder Echter Steinklee (Honigklee)



Gelber oder Echter Steinklee (Meliotus officinalis) und Weißer Steinklee (M. alba)

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Gelber Steinklee Gelber Steinklee Weißer Steinklee
(Foto: Bogdan)
(Lizenz)


Beide Steinkleearten zählen zu den Schmetterlingsblütlern. Sie sind weit verbreitet und in ihrer Auswirkung und den Inhaltsstoffen identisch. Steinklee findet in der Homöopathie Anwendung, er duftet aromatisch.

Giftintensität: stark giftig bei Schimmelpilzbefall des Klees
Standort: Trockene Weg- und Ackerränder, Schuttplätze, Bahndämme, Hügel und der Weiße Steinklee auch als Kulturpflanze.
Blüte: im Sommer - Der Gelbe Steinklee blüht in gelben, kleinen Blüten, die in aufrechten Trauben stehen. Der Weiße Steinklee dagegen blüht reichblütig in weißen, kleinen, lang gestielten Trauben.
Früchte: nach der Blüte - Der Gelbe Steinklee bildet einsamige, eiförmige Hülsen aus, der Weiße Steinklee bildet ebenfalls einsamige Hülsen, jedoch in elliptischer Form, etwa 4 mm lang, kahl und querrunzlig.
Giftige Pflanzenteile: Die ganze Pflanze ist unter Einwirkung von Schimmelpilzen im Heu mehrere Jahre lang giftig.
Gefährliche Dosis: Ab einer Menge von 40g setzt die tödliche Wirkung ein.
Mögliche Symptome: Nach einiger Zeit der verunreinigten Fütterung (Raufutter oder Silage): unterschiedlich starke Einblutungen sind unter der Haut und an den Schleimhaut zu sehen. Verlangsamung der Blutgerinnungszeit, dadurch können bereits bei kleinsten Schädigung der Blutgefässe (durch einen Huftritt,durch Anstossen, etc.) der Tiere, Blutungen mit tödlichem Ausgang entstehen. Weiters zählen auch ein Ansteigen der Herzfrequenz und eine beschleunigte Atmung zu den Auswirkungen. Eventuell tritt auch Blut im Kot und/oder Harn auf. Der im Steinklee enthaltene Giftstoff (Dicumarol) wird bei laktierenden Stuten auch über die Milch abgegeben.





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Fotos: CreativeCommons-Lizenz Langversion

 


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