Die Rosmarinheide gehört zur Familie der Heidekrautgewächse und liebt feuchte Böden. In der Natur ist sie eine geschützte Pflanze, die nicht sehr häufig vorkommt. Die Pflanze wird pharmazeutisch verwendet. Rosmarinheide kann leicht mit Garten-Rosmarin verwechselt werden. Vergiftungen kommen bei Weidetieren vor.
Giftintensität:
stark giftig
Standort:
In Nord- und Mitteldeutschland häufig bis oft, im Süden nur in höheren Lagen, in Torfmooren und Sümpfen.
Blüte:
Frühsommer/Sommer - Es werden weiße oder leicht rosafarbene, kugelige bis glockige Blüten auf rosa Stielen ausgebildet. Die Blütenstände sind endständige Dolden mit 2 bis 8 Blüten.
Früchte:
nach der Blüte - Als Frucht erscheint eine braune Samenkapsel mit 5 Fächern.
Giftige Pflanzenteile:
Die gesamte Pflanze, besonders aber die Blätter und Blüten.
Mögliche Symptome:
Verstärkter Speichelfluss, Brennen im Maul und Schluckbeschwerden, Schweißausbruch. Das Gift wirkt blutdrucksenkend, daher Schwindel und rauschähnliche Zustände.