Der Rittersporn zählt zu den Hahnenfußgewächsen. Der Acker- oder Feldrittersporn wurde füher häufig in der Volksmedizin wie auch in der Homöopathie angewendet, heute wird er nur noch wenig eingesetzt. Der Hohe Rittersporn ist geschützt.
Frühling/Sommer - Hoher Rittersporn: Die blauen Blüten mit Sporn sind in lockerer Traube zusammengefasst. Feldrittersporn: Die blauvioletten, großen Blüten besitzen 5 Blütenhüllblätter und stehen in endständiger Traube. Die Blüten besitzen einen 2,5 cm langen Blütensporn. Der Balg ist ca. 2 cm lang.
Früchte:
Herbst/über Winter - Hoher Rittersporn: Die Samen sind unregelmäß tetaedrich, kantig und hart. Feldrittersporn: Die Samen sind dunkelbraun und rau beschuppt.
Giftige Pflanzenteile:
Alle Bestandteile, besonders die Samen. Mit fortschreitender Reife nimmt der Alkoidgehalt ab.
Mögliche Symptome:
Hautreizungen, Herzfrequenz fällt, Benommenheit, Blutdruckabfall, Unruhe. Magen-Darm-Entzündung mit Kolik und Durchfall, Bewegungsstörung, Muskelschwäche, Muskelzuckungen, Lähmungen, Herzschäden.