Die auch als Herkulesstaude bekannte Pflanze gehört zu den Doldengewächsen. Die im 19. Jhdt. in Europa eingeführte Pflanze wächst häufig verwildert in der Natur und in den Gärten, wo sie meist nur als Unkraut erkannt wird. Im Sonnenlicht ist die Pflanze am gefährlichsten, eine leichte Berührung von wenig behaarter Haut mit der Pflanze reicht schon aus, um Beschwerden zu verursachen.
Giftintensität:
giftig, der Saft wird in Verbindung mit Sonnenlicht zum Kontaktgift
Standorte:
Zierpflanze, häufig verwildert an Wald- und Wegrändern
Blüte:
Sommer - Die Blüten sind grünlich-weiß, in Dolden angeordnet, die bis zu 50 cm breit werden können.
Früchte:
nach der Blüte - Die ovalen Früchte werden bis zu 1,3 cm lang.
Giftige Pflanzenteile:
Die ganze Pflanze, besonders der Saft, ist giftig.
Mögliche Symptome:
Bei Berühren der Pflanze oder des Saftes mit nicht oder wenig behaarter Haut komt es in Verbindung mit Sonnenlicht zu Entzündungen und Rötungen, gefolgt von Bläschenbildung. Beim Fressen zu Reizungen und Entzündungen der Schleimhäute im Maul und Verdauungstrakt.