Die Platterbsen sind mit vielen Unterarten (ca. 160) weit verbreitet und gehören zu den Schmetterlingsblütlern. Hier werden die Wohlriechende Platterbse (Lathyrus odoratus) oder Gartenwicke und die Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis) vorgestellt.
Giftintensität:
giftig
Standorte:
Die Gartenwicke ist eine Kulturpflanze in Gärten gezogen, häufig an Gartenzäunen, selten verwildert. Die Wiesen-Platterbse findet man in feuchten Wiesen, Gräben und Moorwiesen.
Blüte:
Frühling - Die langgestielten Blüten der Gartenwicke sind rot, weiß, lila oder blau und meist einzeln. Sommer - Die Blüten der Wiesen-Platterbse sind gelb, zu mehreren an einem langen Stängel. Bei beiden Arten sitzen die Blüten in den Blattachseln.
Früchte:
nach der Blüte - Als Früchte werden kleine, zusammengedrückte, zweiflügelige Hülsen mit kantigen braunen Samen ausgebildet.
Giftige Pflanzenteile:
Die gesamte Pflanze ist giftig, besonders die Samen enthalten viele Giftstoffe.
Mögliche Symptome:
Aufregung, Schreckhaftigkeit, Schwäche, Schweißausbruch, Schluckbeschwerden, Kehlkopfpfeifen, Haarverlust bei Mähne und Schweif, zunehmende Gangprobleme, Atemprobleme, Hautausschläge. Herzarrhythmien, Kolik, Lähmungen der Hinterhand, Taumeln, Krämpfe.