Die Pflanze gehört zu den Nachtschattengewächsen. Beim Schwarzen Nachtschatten liegt der Hauptschwerpunkt der Gifte bei den Solanu-Alkaloiden. War er früher gerne in der Volksmedizin zum Schmerzstillen genutzt, werden die Nachtschatten heute nur noch in der Homöopathie eingesetzt.
Giftintensität:
stark giftig
Standort:
Wegränder, Gärten, Äcker
Blüte:
Sommer/Frühherbst - Die weißen, fünfzipfligen Blüten besitzen gelbe Staubblätter und stehen in doldenartigen Wicken.
Früchte:
Herbst - Die erbsengroßen Beeren sind zunächst grün und färben sich im reifen Zustand schwarz.
Giftige Pflanzenteile:
Die gesamte Pflanze, besonders die unreifen, grünen Beeren, ist giftig. Bei den reifen Beeren wird sowohl behauptet, sie seien frei von Alkaloiden, als auch sie seien giftig.
Mögliche Symptome:
Schleimhautreizungen mit Speicheln, Entzündungen der Haut und Ausschlag, Erregung oder Teilnahmslosigkeit. Starke Reizung des Magen-Darm-Traktes mit Kolik und Durchfall, zentrale Erregung gefolgt von Lähmungen mit Gleichgewichtsstörungen und Nierenschädigung, trächtige Stuten können verfohlen. Nach der Aufnahme in den Körper kommt es zu einer Zersetzung des Blutes und zu einer braunroten Verfärbung des Harns, Atemnot und eventuell zu Herzstillstand.