Die Mistel gehört zu den Mistelgewächsen. Sie ist ein schmarotzender, immergrüner Strauch, der auf anderen Bäumen wächst. Je nach Art der Bäumen, auf denen sie lebt, wird sie Laubholzmistel, Tannenmistel oder Kiefernmistel genannt. Die Mistel ist ein beiliebter Advents- und Weihnachtsschmuck. Zudem wird Mistel in der Herz-, Kreislauf- und Thrombosetherapie, aber auch in der Krebstherapie begleitend eingesetzt.
Giftintensität:
schwach giftig bis giftig
Standorte:
auf Laub- und Nadelbäumen, lichten Laubgehölzen, Obstbäumen, in Obstanlagen und Parks, Zweige als Turnier- oder Weihnachtsschmuck (Vorsicht Kompost)
Blüte:
Frühling - Seine gelblichgrüen Blüten sind eingeschlechtlich, immer 3-5 Blüten zusammen bilden eine Trugdolde und sitzen in den Blattachseln der kleinen Hochblätter. Die männlichen Blüten sind groß mit gelbgrüner Blütenhülle, die weiblichen Blüten sind kleiner und unscheinbarer.
Früchte:
Herbst bis Winter - Als Früchte werden erbsengroße, weiße bis gelbliche Scheinfrüchte ausgebildet, in deren schleimigem Fleisch sich der Samen befindet. Dieses schleimige Fleisch dient dem Samen als Haftmittel, um Wurzeln auf den Ästen des Wirtsbaumes zu ermöglichen.
Giftige Pflanzenteile:
Die gesamte Pflanze ist giftig, die Blätter und Stängel enthalten die meisten Giftstoffe. Die Giftigkeit ist abhängig von der Wirtspflanze. Den höchsten Giftgehalt haben Misteln, die auf Ahorn, Linde, Walnuss, Pappel und Robinie wachsen. Den geringsten Gehalt weisen Misteln auf Apfelbäumen auf.
Mögliche Symptome:
Speicheln, erschwerte Atmung, Entzündungen des Magen-Darm-Traktes mit Kolik und Inkoordination, taumeln.