Die Kartoffel gehört zu den Nachtschattengewächsen. Ihr Hauptalkaloid stammt aus der Solanum-Gruppe. Die Kartoffelknolle selbst weist nur einen geringen Anteil an Solanin auf, der beim Kochen zerstört wird. Dies ändert sich, wenn die Kartoffel keimt, beschädigt oder Frost ausgesetzt wird. Seit vielen Jahrhunderten wird die aus Südamerika eingeführte Kartoffel in Europa genutzt.
Giftintensität:
stark giftig
Standort:
Kulturpflanze, Nutzpflanze, auch in Gärten.
Blüte:
Sommer bis Oktober - Die Blüten der STaude sind weiß, rosa, lila oder hellblau, je nach Kartoffelsorte. Sie sind fünflappig, radfärmig und sitzen auf aufrechten Stängeln in endständigen, gestielten Wicken.
Früchte:
Sommer/Herbst - Als Früchte werden kugelförmige, ca. kirschgroße, gelblich-grüne Beeren ausgebildet. Häufig werden die Kartoffelfrüchte mit den Kartoffelknollen gleichgesetzt. Letzere zählen jedoch zu den Wurzeln.
Giftige Pflanzenteile:
Kartoffelfrüchte, Keime und Keimlinge der Knolle, grüne Knollen sowie alle oberirdischen Anteile der Pflanze.
Mögliche Symptome:
Schwacher Puls, Benommenheit, Hautödeme, Kreislaufschwäche. Kolik und Durchfall.