Das Johanniskraut ist häufig und in vielen verschiedenen Arten anzutreffen und gehört zu den Hartheugewächsen. In der Homöopathie wird es gegen Depression, Schlafstörungen, zur Beruhigung und u. a. zur Ölzubereitung auch in der Heilkräuterkunden eingesetzt.
Giftintensität:
giftig
Standorte:
Gebüsche, Wald- und Wegränder, lichte Wälder, Bahndämme
Blüte:
Sommer/Spätsommer - Die goldgelben, 5-zähligen Blüten sind ca. 1,5 cm breit, mit schwarzen Punkten oder Strichen (dies sind Öldrüsen) auf Stielen mit schwarzen Drüsen. Die Blüten stehen in Form von Trugdolden.
Früchte:
Herbst - Es werden breite bis schmal eierförmige Früchte ausgebildet.
Giftige Pflanzenteile:
Die gesamte Pflanze, besonders die Blätter und Blüten sind auch getrocknet giftig.
Mögliche Symptome:
Appetitlosigkeit, Unruhe, manchmal Krämpfe, taumeln. Bei starker Vergiftung Koma; nach 1-2 Tagen an unpigmentierten, wenig behaarten Hautstellen Entzündungen mit Rötung, Schwellung und Krustenbildung, häufig kommt es zu Infektionen an den offenen Stellen.