Die zu den Geißblattgewächsen gehörende Heckenkirsche ist eine stark verbreitete Pflanze. Neben der Gemeinen oder auch Roten Heckenkirsche (L. xylosteum), gibt es auch noch die Schwarze Heckenkirsche (L. nigra) und die Wald-Heckenkirsche (L. periclymenum) und das Echte Geißblatt oder auch Jelängerjelieber (L. caprifolium). Früher wurde die Heckenkirsche in der Volksmedizin eingesetzt, wobei jedoch immer Vergiftungen stattfanden.
Giftintensität:
giftig
Standorte:
Gemeine Heckenkirsche in Hecken und Gebüschen im Garten, in Laubmischwäldern und an Waldrändern. Wald-Heckenkirsche in Wäldern überall anzutreffen. Echtes Geißblatt ist eine beliebte Gartenpflanze, da sie Zäune schnell begrünt, auch in verwilderter Form auftretend.
Blüte:
Frühling bis Frühsommer - Gemeine/Schwarze Heckenkirsche, die geblich weißen Blüten erscheinen paarweise auf 1 - 2 cm langen Stielen aus den Blattachseln. Echtes Geißblatt, gelblich-weiße Blüten, die meist rötlich überlaufen sind und zu sechst in Quirlen auf den oberen Blättern stehen.
Früchte:
Spätsommer/Herbst - Gemeine/Wald-Heckenkirsche, als Früchte werden saftige, rote, glänzende Beeren ausgebildet, die teilweise miteinander verwachsen sind, meist paarig, enthalten einige helle Samen. Schwarze Heckenkirsche, als Früchte werden paarweise blauschwarze Beeren ausgebildet, die häufig von Decklättern umgeben sind. Echtes Geißblatt, als Früchte werden rote, erbsengroße Beeren ausgebildet, die zu mehreren in einer Traube hängen.