Der Hanf gehört zur Familie der Hanfgewächse. Es gibt ihn in Deutschland nur als Kulturpflanze zur Gewinnung von Fasern und Öl. Durch die Einstreu von Hanfstroh ist in der Regel keine Vergiftung möglich.
Giftintensität:
giftig
Standorte:
Kulturpflanze
Blüte:
Sommer - Die zweihäusigen, grünen Blüten sind unscheinbar, achsel- und endständig. Die weiblichen Blüten wachsen in den Blattachseln.
Früchte:
Herbst bis Winter - Als Früchte werden eiförmige Nüsse ausgebildet.
Giftige Pflanzenteile:
Blätter und Blüten
Mögliche Symptome:
Angestrengte Atmung, Schaum vor dem Maul, Absinken der Körpertemperatur, zittern, schwitzen. Bewegungsstörungen, Koordinationsstörungen, Ataxie, Nystagmus (unwillkürliche, zuckende Augenbewegungen), festliegen. Je nach Reifegrad der Pflanze können Störungen des Magen-Darm-Traktes wie Übelkeit und leichte Koliken im Vordergrund stehen.