Das zur Familie den Nachtschattengewächsen gehörende Glockenbilsenkraut (auch unter dem Namen Krainer Tollkraut bekannt) enthält ähnliche Giftstoffe wie die Tollkirsche. Früher wurde aus ihrer Wurzel Bier gebraut. Die Pflanze wird noch zu Heilzwecken verwende. Ihre Giftstoffe sind auch nach der Trocknung noch wirksam.
Giftintensität:
sehr stark giftig
Standort:
Laubwälder, steinige, schattige Schluchten und Abhänge
Blüte:
Frühling - Die einzelnen, lang gestielten, achselständigen, nickenden Blüten sind röhrig-glockig, 1-2 cm lang und braunrot (gelb, grün).
Früchte:
nach der Blüte - Als Früchte werden zweifächrige Kapseln ausgebildet.
Giftige Pflanzenteile:
Die gesamte Pflanze, besonders die Wurzel.
Gefährliche Dosis:
Bereits 200-300g der Pflanze können auf Pferde eine tödliche Wirkung haben.
Mögliche Symptome:
Erhöhung der Atem- und Herzfrequenz, Durst und trockene Schleimhäute, Pupillenerweiterung. Erregung, Tobsucht, Verstopfung, Lähmung der Beine, Tod durch Atemlähmung möglich, aber nicht häufig.