Die Eibe zählt zur Kategorie der Eibengewächse. Die Eibe tritt im Erscheinungsbild als immergrüner Strauch oder als niedrigwachsender Baum auf. Obwohl die Eibe unter Reitern eine der bekanntesten Giftpflanzen ist, erleiden trotzdem jedes Jahr viele Pferde Vergiftungen dadurch. Viele unterschätzen nach wie vor viele die Gefährlichkeit die von den verlockenden roten Früchten ausgeht. Dabei galt der Baum schon im Altertum als Todesbaum, häufig benutzt für Morde und Selbstmorde. Wildwachsende Eiben sind geschützt.
Giftintensität:
sehr stark giftig, kann schnell zum Tod führen
Standort:
Als Zierstrauch oder Zierbaum in Gärten, Parks und Friedhöfen, aber auch wild in Laub- und Nadelwäldern.
Blüte:
Winter/Frühjahr - Die Blüten sind unscheinbar und gelblich.
Früchte:
Sommerende/Herbst - Die Samen haben in etwa die Größe einer Erbse. Es finden sich immer zwei der Samen in einer verlockend roten Frucht.
Giftige Pflanzenteile:
Alle Planzenteile sind giftig - Nadeln, Samen und Rinde. Einzig der rote Samenmantel ist genießbar. Denn größten Giftanteil beinhalten die Nadeln.
Gefährliche Dosis:
Eine Menge von ca. 150g der Nadeln wirken bei einem Pferd tödlich - der Tod kann innerhalb von Minuten eintreten.
Mögliche Symptome:
Bei Aufnahme von kleineren Mengen: Nach ca. einer Stunde schwere Koliken, Speichelfluss und Schaumbildung im und um das Maul, massiver Blutdruckabfall. Im ersten Stadium der Vergiftung starker Harndrang, in weiterer Folge wir der Urin nur noch in Tropfen abgegeben. Gleichgewichstverlust, krampfartige Anfälle und Zusammenbruch, anschließender Todeseintritt durch Atem- und Herzlähmung. Bei der Aufnahme von größeren Mengen: Rasch einsetzender Gleichgewichtsverlust (taumeln), extremes Atemgeräusch bis hin zum Röcheln, Krämpfe mit darauffolgenden Lähmungen - fast unmittelbarer Zusammenbruch und Tod durch Organversagen.