Die Eberesche zählt ebenso zu den Rosengewächsen wie der Kirschlorbeer, nur ist sie weniger giftig. Als weitere Bezeichnungen sind auch noch Drosselbeere, Quitsche oder Krametsbeerbaum bekannt. Ihre Früchte wurden in früherer Zeit oftmals in der Volksmedizin als Brechmittel, gegen Durchfall oder auch als Vitamin-C-Lieferant eingesetzt. Die Essbare Vogelbeere wurde, und wird auch heute noch, häufig im Haushalt zur Marmeladenherstellung verwendet. Werden die Früchte frisch verzehrt, gelten sie jedoch als giftig, wenn auch nur schwach. Die schmackhaften Beeren werden von Pferden gern auch in größeren Mengen zu sich genommen. Durch Kochen oder Trocknung wird die giftige Substanz zerstört.
Giftintensität:
schwach giftig
Standorte:
Auf Lichtungen, an Waldrändern - sie ist auch als Zierbaum in Parkanlagen und Gärten und als Allee- oder Straßenbaum zu finden.
Blüte:
Mai-Juli - Die Eberesche bildet weiße Blüten aus, diese sind in Rispen zusammengefasst.
Früchte:
Spätsommer/Herbst - Die Früchte sind rot, kugelig mit ca. 1 cm. Durchmesser und beinhalten 3 längliche, spitze, rötlichen Samenkörnern.
Giftige Pflanzenteile:
Die frischen, rohen Früchte. Durch Trocknung oder Kochen werden die enthaltenen Giftstoffe zerstört.