Ebenso wie die Eiche gehört die Buche zur Familie der Buchengewächse und ist sehr beliebt und verbreitet. Ihr Holz ist wegen seiner Härte ein beliebtes Material für Möbel, jedoch ist der Buchenholzstaub schädlich. Ihre Früchte, die Bucheckern, in größeren Mengen verspeist, sind insbesondere für Pferde stark giftig. Die Rinde und Äste der Buche wurden früher zu Heilzwecken verwendet.
Giftintensität:
stark giftig
Standort:
Weit verbreiteter Waldbaum, meist in Laubwäldern, aber auch einzeln stehend in Parks, Anlagen und an Wegrändern.
Blüte:
Frühling - Die weißlichgelben Blüten sind einhäusig. Die männlichen Blüten sind lang gestielt in kugeligen Büscheln und rötlichbrauner Blütenhülle. Die weiblichen Blüten stehen aufrecht, zweiblütig mit behaarter Blütenhülle.
Früchte:
Herbst - Als Früchte werden dreikantige, rotbraune Nüsse, die Bucheckern ausgebildet. Sie sitzen zu zweit in einem vierspaltigen, holzigen, stacheligen Fruchtbecher.
Giftige Pflanzenteile:
Früchte, Blätter, Knospen und Rinde; grüne Bucheckern enthalten mehr Gerbstoffe als die reifen Früchte; der Buchenstaub gilt als krebserregend.
Gefährliche Dosis:
eine Menge von rund 300-1.000 g der Bucheckern sind tödlich für Pferde
Mögliche Symptome:
Schreckhaftigkeit, Taumeln, Zittern, Atembeschwerden, Pupillenerweiterung. Heftige Kolik, Tobsucht, Durchfall über mehrere Tage; Lähmung der Hinterhand, Krämpfe und Zuckungen; Tod durch Atemlähmung innerhalb von 12 Stunden.