Der Adlerfarn gehört zu den ältesten und den am weitesten verbreiteten Pflanzen der Erde. Er zählt zur Familie der Farnpflanzen. Auf mangelhaft gepflegten Weiden fühlt sich der Adlerfarn heimisch, wobei er sehr anpassungsfähig gegenüber den unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen ist. Sollte mehr als 1/5 der Weide vom Adlerfarn vereinnahmt sein, wurde bei der Weidepflege eine kritische Grenze überschritten. Im speziellen sollte dabei berücksichtigt werden, dass laktierende Mutterstuten die Giftstoffe des Adlerfarms über die Milch ausscheiden und somit an das Fohlen weitergeben.
Giftintensität:
sehr stark giftig
Standort:
ungepflegte Weideflächen, spärliche Laub- und Nadelwälder, Waldränder, abgeholzte Flächen,
Sporen:
Sommer bis Herbst - die Sporen befinden sich als Ansammlung von Kapseln an den Blattunterseiten.
Giftige Pflanzenteile:
Die gesamte Pflanze enthält das Gift und bleibt, bis auf die Wurzel, auch nach der Trocknung noch giftig. Junge Pflanzen - bzw. die jungen Triebe der Pflanze enthalten den höchsten Giftanteil.
Mögliche Symptome:
Muskelzuckungen, motorische Störungen, Gleichgewichts- und Bewegungsstörung, blutiger Durchfall, blutiger Harn.