Der Ackerschachtelhalm zählt zur Familie der Schachtelhalmgewächse. Weitere Namen unter denen der Schachtelhalm auch bekannt ist sind: Zinnkraut, Scheuerkraut Pferdeschwanz-Kraut, Katzenwedel, Schaftheu und Pfannebutzer. Die Benennungen wie Pfannenbutzer oder Scheuerkraut weisen darauf hin, dass der Ackerschachtelhalm in früher Zeit als Haushalts-Reiningungshilfe zum Einsatz kam. In der Kräuterheilkunde wird der Acker-Schachtelhalm wegen seines Kieselsäureanteils in kleineren Mengeneinheiten verwendet.
Giftintensität:
giftig
Standorte:
Böschungen, an Äckern, Bahndämmen, in feuchten Gräben und an feuchte Wiesenrändern
Triebe:
Sommer - Grüne bis zu 40 cm lange Sommertriebe.
Sporen:
Frühling - es bilden sich Sporenähren mit ca. 1-4 cm
Giftige Pflanzenteile:
Die gesamte Pflanze ist auch getrocknet im Heu noch giftig.
Gefährliche Menge:
Sollte das Pferd über einen Zeitraum von 2 - 5 Wochen Raufutter mit mind. 1/5 Ackerschachtelhalm-Anteil fressen, kommt es zu gefährlichen Vergiftungen.
Mögliche Symptome:
Abmagerung und allgemeine Schwäche, Absinken der Körpertemperatur, Magen-Darm-Entzündungen mit Durchfall, Schreckhaftigkeit, Muskelzittern, Zuckungen der Gesichtsmuskulatur, Erregung, Bewegungsstörungen, Pupillenerweiterung, Lähmungen der Hinterhand bis zum Zusammenbrechen und Verenden in völliger Erschöpfung.